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Kostenlose Behandlung der Haut am 25.09.2010 in Augsburg

Am Samstag den 25.09.10 führen wir in Praxisklinik von Herrn Dr. M. Weidmann in Augsburg eine ärztliche Fortbildung zu Hautoberflächentherapien mit Live-Behandlung durch. In diesem Workshop werden von unseren Ausbilder Herr Dr. Weidmann mehrere Patienten kostenfrei zu Vorführungszwecken behandelt. Hierfür habe ich noch 2-3 freie Probandenplätze zu vergeben.

Gesucht werden u.a.:

  1. Entfernung von roten Äderchen im Gesicht
  2. Behandlung von grobporiger Haut
  3. Behandlung von degenerativen Falten im Gesicht und Decollette

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bei mir für weitere Informationen unter heming@netzwerk-lipolyse.de oder 02506 3061 912.

Ich freu mich auf Ihre Anfrage, Thorsten Heming, NETZWERK-Lipolyse

Internet Informationen

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NETZWERK-Lipolyse über die Fettweg-Spritze

NETZWERK-Globalhealth über allgemeine medizinische Themen

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News

14.10.06 14:02

Zur Situation in der Mesotherapie

Offener Brief von Dr. Michael Weidmann an die Mitglieder des NETZWERK-Ästhetik

Liebe Kolleginnen und Kollegen des NETZWERK-Ästhetik,

immer wieder erreichen mich Emails und Telefonanrufe von anwendenden Kollegen der ästhetischen Mesotherapie, die mir einige Probleme dieser Therapieform vor Augen geführt haben. Insbesondere werden zusammengefaßt folgende Punkte kritisiert:
➢ In den angebotenen Ausbildungen wird zu viel Hintergrundwissen zur allgemeinen Mesotherapie vermittelt. Zwar ist es für jeden Anwender notwendig, die Grundlagen der Mesotherapie zu kennen, allerdings sollte dies für denjenigen, der ausschließlich ästhetisch behandeln möchte, so modifiziert sein, daß kein Wissen vermittelt wird, welches für den ästhetischen Gebrauch unnötig ist.
➢ Immer wieder kommt mir zu Ohren, daß in jeder Mesotherapie Ausbildung individuelle Rezepturen der Referenten vermittelt werden, dies oft ohne die notwendige wissenschaftliche Absicherung. Manchmal sind die Rezepturen so kompliziert, daß ein Einsatz der Mesotherapie in der ästhetischen Praxis eher verhindert als gefördert wird. Einige Kollegen – und dies stimmt mit meinen eigenen Erfahrungen durchaus überein – waren nach einer solchen Ausbildung verwirrter als zuvor und haben der Mesotherapie, die in der Hand eines gut ausgebildeten Arztes ein effektives Instrument in der Anti Aging Medizin sein kann, den Rücken gekehrt.
➢ Das Fehlen von standardisierten Protokollen wird von nahezu allen beklagt, selbst Kollegen, die seit Jahren die Mesotherapie einsetzen. Ich habe Rückmeldungen aus vielen Ländern zu diesem Thema erhalten.
➢ Viele Fehlerquellen werden eingebaut durch die Kompliziertheit der Mixturen. In einer ästhetischen Praxis ist es für den anwendenden Arzt nahezu unmöglich, die Mixturen selbst und eigenhändig anzusetzen, er muß dies aus Zeitgründen von einer Helferin durchführen lassen. Hier liegt eine der größten Fehlerquellen, die auch schädliche Auswirkungen für die Patienten nach sich ziehen kann.
➢ Mesotherapie sollte nicht für sich allein stehen, vielmehr scheint es notwendig, sie in das Gesamtspektrum unserer Behandlungsmöglichkeiten zu integrieren als ein Baustein, nicht mehr und nicht weniger. Ohne die anderen minimalinvasiven und operativen Verfahren der ästhetischen Medizin können die Ergebnisse einer mesotherapeutischen Behandlung nur sehr begrenzte Verbesserungen des Erscheinungsbildes eines Patienten erzeugen, in Kombination mit unseren anderen Verfahren kann sie erst ihren vollen Effekt entfalten. Ich kann allen oben aufgeführten Punkten nur zustimmen, obwohl ich selbst die Mesotherapie in unserer Praxis sehr erfolgreich einsetze. Ich möchte deshalb zur Lösung der angesprochenen Schwachstellen folgende Vorschläge machen:

1. Eine der wesentlichsten Voraussetzungen für einen weltweiten Einsatz ist die Erarbeitung von standardisierten Behandlungsprotokollen und gleichen Rezepturen für dieselben Indikationen. Dies soll individuelle Veränderungen nicht ausschließen, doch erst, nachdem wir eine breite Datenbasis angelegt haben. Ich schlage deshalb in Anlehnung an die erfolgreiche Arbeit des NETZWERK-Lipolyse die Gründung eines eigenen NETZWERK’s vor, welches sich mit der Lösung der angesprochenen Probleme beschäftigen sollte.
2. Um dieses allgemeine Ziel zu erreichen, sollten wir eine Expertenkommission ins Leben rufen, die zunächst die Standards erarbeitet, bevor sie von uns Anwendern in der Praxis überprüft werden.
3. Solange die Expertengruppe arbeitet, stelle ich mich zur Verfügung, eine Vorversion meiner eigenen Standards als Ausbildungsgrundlage zu erarbeiten, damit alle Kollegen das gemeinsame Abenteuer der Standardisierung vom selben Standort aus beginnen können. Die Ausbildung sollte wenigstens die Kombination mit 2 wichtigen, anderen minimalinvasiven ästhetischen Therapien beinhalten. Ich schlage dazu die Behandlung mit Botulinumtoxin A und Fillern vor, damit eine Kombinationsbehandlung auf der Basis dieser 3 Therapien möglich wird. Nach und nach sollte auch die anderen Verfahren hinzukommen. Es erübrigt sich fast zu sagen, daß auch wie bei der Lipolyse diese Ausbildung firmenunabhängig und objektiv durchgeführt werden sollte, obwohl uns Sponsoren, die diese Unabhängigkeit akzeptieren, natürlich willkommen sind.
4. Um eine ansprechende Datenbasis zu erhalten, sollten alle NETZWERK-Mitglieder anonymisierte Patienten- und Anwendungsbeobachtungen durchführen. Hierzu ist es notwendig, Materialien zur Aufnahme der Daten zu entwickeln, die alle wichtigen Parameter enthalten und die keine zeitaufwendigen Erhebungen nach sich ziehen.
5. Eine optimale Fotodokumentation gerade des Gesichtsbereichs ist für mich unerläßlicher Bestandteil der Gesamtkonzeption. Wir sollten hier die am Markt angebotenen Units auf ihre Tauglichkeit hin überprüfen, um wirklich vergleichbare Ergebnisse zu erzeugen.
Ich würde vorschlagen, daß wir die NETZWERK-Moderatoren auffordern, uns die notwendigen Voraussetzungen und Bedingungen für eine effektive Arbeit an diesem Thema herzustellen. Auf Ihre Reaktionen zu meiner kleinen Zusammenfassung bin ich gespannt under erwarte ihre Antwort.

Dr. Michael J. Weidmann, Augsburg


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